Dienstag, 4. Januar 2011

Partielle Sofi ...

lange is er her, mein letzter post ... ich bin leider nicht so zum fotographieren und posten gekommen wie ich gern wollte, aber jetzt ist es wieder so weit. heute war über österreich eine feine partielle sonnenfinsternis zu beobachten. und nachdem ich der astronomie nicht abgeneigt bin und auch wies der zufall so will auch ein passendes sonnenfilter für meine grosse optik habe, hab ich mir die chance nicht entgehen lassen und bin um kurz nach 9 uhr früh raus in den kalten wintermorgen gegangen.

hier aber nun die aufnahme die ich für meinen blogg ausgewählt hab:



ich hab einige anläufe gebraucht, bis ich für mich die richtigen einstellungen gefunden hab. die automatisch ermittelten belichtungsdaten sind ja nicht brauchbar, da die sonne viel zu hell abgebildet wird. also hab ich mich manuell bis zu diesem ergebniss hingehandelt. leider hab ich einen fehler begangen, ich hab die ISO einstellung nicht überprüft und hab mit 1600 ISO aufgenommen ... in diesem fall ja üüüberhaupt nicht nötig. das rauschen hab ich nachträglich im LR etwas reduziert. leichte farbfehler sind sichtbar, die kommen durch die verwendung des konverters. im grossen und ganzen bin ich mit der aufnahme recht zufrieden. das i-tüpelchen wären noch ein paar sonnenflecken im unteren bereich der sonnenscheibe gewesen .... aber man kann nicht alles haben :)



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Camera: Canon EOS 40D
Lens: Canon EF 100-400mm f/4.5-5.6L IS USM
Focal Length: 400 mm
Converter: Vivitar 2x
Shutter Speed: 1/500 sec
Aperture: 7.1
ISO: 1600

Sonntag, 10. Oktober 2010

Let's Rock ...

... hiess es für mich vor rund zwei wochen. ich hab zwar nicht selbst gerockt, dafür hab ich J.O.R.K. beim rocken geniessen können. ich war bei einer probe von J.O.R.K. dabei. J.O.R.K. ist eine kleine feine band die eigene songs in richtung metal, rock und alternative machen. wer mehr zur band wissen möchte und auch was probe hören ... guckst du hier:


ziel des shootings war es photomaterial für das cd cover der ersten veröffentlichung der band zu sammeln. die gestaltung des covers hat J.O.R.K. selbst übernommen. nichts desto trotz hab ich mir auch meine eigenen gedanken dazu gemacht. schändlicher weise hab ich mich nicht wirklich auf das shooting vorbereitet, also ich hab mir keine fotos zu dem thema im vorhinein angeschaut, auch in keinen foren nach tipps und tricks gesucht und hab mir nicht die covers meiner cd's vorher zu gemüte geführt. böse, oder? naja, man könnte auch sagen, ich bin restlos unvoreingenommen und jungfräulich an die sache rangegangen. ;) für mich war es eine tolle erfahrung. bisher hab ich fast ausschliesslich dinge oder landschaften fotographiert. bisher war es nicht notwendig etwas zu 'konstruieren'. 

gemeinsam haben wir dann eine art brainstorming gemacht und uns verschiedene cover varianten überlegt. schlussendlich sind ein paar varianten rausgekommen ... collagen, mit portraits und ohne, varianten mit instrumenten und ohne, die band in aktion und noch so einiges mehr. insgesamt hab ich über hundert aufnahmen gemacht. was mir persönlich letzendlich am besten gefallen hat war eine aufnahme bei der wir die instrumente mehr oder weniger auf einen haufen gelegt haben und die bandmitglieder sich diese greifen. 


irgendwie sagt das bild so zu mir ... 'pack mas an burschen' ... und das is doch a gute message für eine junge band. wär sogar a lässiger titel für die cd ;) so jetzt aber zum photo selbst. die komposition hab ich vorhin schon etwas angeschnitten. wir wollten die instrumente posieren lassen. aber um nicht zu statisch zu sein kam die idee auf, dass die bandmitglieder zu ihren instrumenten fassen sollten. dadurch verändert das bild seinen charakter wesentlich und wirkt viel dynamischer. im proberaum war es gar nicht so einfach den hintergrund sauber zu halten. dort mal ein fenster, hier mal einen steckdose und so weiter und so fort. daher war es wichtig von anfang an ungefähr im hinterkopf zu behalten wie der ausschnitt werden sollte. dann wars nicht so schlimm wenn mal links oder rechts was nicht ins bild passte.
das orginal is natürlich nicht so verrauscht wie hier, aber mir gefällt der effekt hier für dieses motiv ausgesprochen gut. hat irgenwie so was altes, abgegriffenes. ursprünglich hatte ich vor, die farbige welt wieder zu verlasssen und auf s/w zu gehen, aber irgendwie hat bin ich damit nicht dort angelangt wo ich hin wollte. dafür hab ich mich mit der farbtemperatur und der intensität gespielt. nachdem das orginalbild schon recht warm gewirkt hat, hielt ich die richtung und hab den effekt noch etwas verstärkt.
jetzt fehlt nur noch ein cooler schriftzug und fertig wäre ein cd cover. vielleicht spiel ich mich noch etwas weiter mit dem bild in den nächsten tagen.


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Camera: Canon EOS 40D
Lens: Canon EFS 15-85mm f/3.5-5.6 USM
Focal Length: 24 mm
Shutter Speed: 1/60 sec
Aperture: 4.0
ISO: 400


Montag, 20. September 2010

Über den Wolken ...

da bin ich wieder mit einem neuen eintrag. vorweg kurz eine anmerkung. ich hab bisher immer geschrieben, dass ich mich über kommentare und eure meinung freuen würde (keine sorge, dass ist auch weiterhin der fall ^^ ). ich bin drauf hingeweisen worden - danke andi - dass es anonymen lesern gar nicht möglich ist kommentare zu erstellen. inzwischen hab ich die berechtigungen aktualisiert. jedem sollte es jetzt möglich sein kommentare zu verfassen ... ich freu mich schon drauf.

in den letzten wochen war das wetter ja nicht immer rosig ... zumindest nicht darunter. oftmals hab ich mir auf dem weg zur arbeit gedacht ... boah eh, lässige wolkenstrukturen (naja, as 'boah eh' war vielleicht nicht dabei). auf alle fälle war ich recht begeistert von den formationen und strukturen. kurz darauf hatte ich das glück wieder solche coolen wolken zu sehen ... diesesmal von zuhause aus. da musst ich die gelegenheit gleich beim schopf packen. allein es galt zu entscheiden, reines 12mm weitwinkel oder ein panorama foto machen. ich entschied mich für das panorama. warum? weil ich das format dann mehr in die breite ziehen konnte und der unhübsche parkplatz im vordergrund gleich mal weg fiel. weiters war die intensität der wolken direkt über mir nicht sehr beeindruckend. und als letzter grund, die auflösung der details wurde damit auch höher.


bei der nachbearbeitung war mir wichtig die strukturen und zeichnungen in den wolken herauszuarbeiten. damit wollte ich den dramatik faktor steigern. der obere mittlere teil war leider sehr stark überstrahlt. da hab ich auch mit RAW nichts vernünftiges mehr herausholen können. bei dem rest der wolken hab ich primär die dunklen partien betont und den kontrast an den linienübergängen erhöht habe. die farbsättigung hab ich allgemein noch etwas erhöht um farbschattierungen hineinzubekommen. der untere teil des bildes musste noch etwas aufgehellt werden um mehr details zu zeigen und den  gesamthelligkeitseindruck zu steigern. bei der bild komposition war ich durch die lokalen gegebenheiten recht eingeschränkt ... es schränkt halt doch recht ein wenn man aus dem fenster hinaus fotographiert. mir gefällt aber gut, dass im hintergrund schön zu sehen ist, wie es schon in strömen regnet.


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Camera: Canon EOS 40D
Lens: Canon EFS 15-85mm f/3.5-5.6 USM
Focal Length: 15 mm
Shutter Speed: 1/50 sec
Aperture: 9.0
ISO: 400


Sonntag, 29. August 2010

Alles fließt ...

dieser tage nutzte ich das schoene wetter um in den kesselfall zu spazieren. nachdem ich dort, am weg nach semriach, schon zig mal vorbeigekommen bin hab ichs endlich geschafft. vom gasthaus sandwirt kann man gemütlich in die klamm marschieren. der rundweg ist ca. 2.4km lang und gut begehbar. die klamm selber ist toll anzusehen und zu durchwandern. allein bei der motivwahl hab ich mir etwas schwer getan. sehr viele steile, schroffe felswände ... naja klar in einer klamm ... wie befestigten wegen kreuz und quer usw. irgendwie fand ich nicht wirklich einen roten faden oder eine komposition die haromie und ruhe ausstrahlte. eigentlich wusste ich auch nicht genau was ich eigentlich wollte. es sollte was sein wo man sieht, dass es in einer klamm augenommen wurde. teleaufnahmen schieden dadurch mal aus ... also eher was weitwinkeligeres (ein lustiges wort ;) ). aber zu verloren in winzigen details sollte es auch nicht sein. einige versuche später, bin ich dann auf diesen wasserfall in der klamm gestoßen. 



der hat mir schon mal gut gefallen. die felswände links und rechts nicht zu unruhig und das wasser bahnt sich seinen weg gemütlich talwärts, immer weiter in den fels schneidend. die lichtverhaeltnisse waren hier nicht besonders gut für meinen geschmack. ein grosser teil des hauptmotives ... der wasserfall ... liegt im schatten, da gibts aber mittel und wege. bei der komposition hab ich dann versucht, den fluß des wassers möglichst harmonisch durchs bild zu führen, von leicht rechts oben bis leicht links unten und umrahmt vom fels. das wasser sollte im bild möglichst fließen, also ISO runter, blende zu und pol-filter rauf um die belichtungszeit möglichst in die höhe zu treiben. mehr als eine halbe sekunde war leider dennoch nicht drin. ohne stativ geht dann aber auch mit stabilisator nix mehr. tiefe gewinnt das bild, finde ich,  dadurch, dass der wasserfall im hintergrund klein beginnt und sich nach unten hin in den vordergrund arbeitet und dabei an grösse gewinnt.

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Camera: Canon EOS 40D
Lens: Canon EFS 15-85mm f/3.5-5.6 USM
Focal Length: 35 mm
Shutter Speed: 1/2 sec
Aperture: 16.0
ISO: 100


Donnerstag, 19. August 2010

Alt trifft Neu ...

hallo zusammen! heute gibts noch ein foto von meinem ruine gösting trip. wie ich im letzten post schon geschrieben hab, hat mir die aussicht von dort oben ... das sind übrigens ca. 200m über graz ... sehr gut gefallen. bevor ich zur ruine gekommen bin, tat ich noch einen kurzen abstecher zu ein paar mauerüberresten. dort fand ich dieses kleine kreuz. ich hab leider nichts über dieses kreuz herausgefunden, aber mir hat die szenerie sehr gefallen. meine fantasie ist dabei wieder durch gegangen ... was hat es mit dem kreuz auf sich? warum steht es hier? und schon braute sich eine ritterliche geschichte in meinem kopf zusammen :)



um auf die szenerie zurück zu kommen, mir hat der starke visuelle kontrast der neuzeitlichen autobahn gepaart mit dem altertümlichen kreuz sehr gut gefallen. fuer solche motive mit stark gegensätzlichen inhalten ... also alt vs. modern oder sanft vs. hart zum beispiel ... bin ich sehr empfänglich.
bei der komposition dieses bildes habe ich versucht beide inhalte ... den modernen und den alten ... so in einklang zu bringen, dass beide ungefähr ähnlich dominant sind und keiner den anderen verdrängt oder unterdrückt. das kreuz dominiert eher die linke unter seite und die autobahn eher die rechte obere. die farbe habe ich dem bild bewusst gelassen um noch mehr den 'modernen' aspekt zu stärken.

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Camera: Canon EOS 40D
Lens: Canon EFS 15-85mm f/3.5-5.6 USM
Focal Length: 40 mm
Shutter Speed: 1/500 sec
Aperture: 5.0
ISO: 200

Freitag, 13. August 2010

Spazieren in Gösting ...

vorgestern hab ich mich kurzentschlossen nach der arbeit auf den weg zur ruine gösting gemacht. vor ort bin ich dann drauf gekommen, dass man mit dem auto eigentlich gar nicht ganz hinkommt. davon hab ich mich aber nicht abhalten lassen - oja, ich bin ja soo was von sportlich ;)

am weg dorthin bin ich entlang dieses netten weges gegangen. und schon hab ich die kamera gezückt.




ich mag schwarz-weiss fotographien ... und ich mag starke kontraste. für manch einen mag es zu viel sein, aber ich find es verleiht einem bild sehr viel spannung und tiefe. bei der komposition hab ich hier versucht auf die linien die im bild vorkommen zu achten und sie fast in der mitte des bildes zusammenlaufen zu lassen. zum einen wäre da der weg ansich, der auch das hauptaugenmerk im bild auf sich zieht. der abfallende hang rechts oben bildet einen linie ins bild hinein und trifft automatisch auf den weg ... oh wie praktisch :). als letztes linien element wären dann noch die sprossen der sitzbank die ich durch meine position etwas beeinflussen konnte. schlussendlich treffen alle verlängerten linien in einem punkt zusammen. die bank ist ein zweiter punkt im bild der die aufmerksamkeit auf sich zieht, aber über den linienverlauf wieder in die bildmitte hineinführt. um noch stärker den fokus auf die mittlere region des bildes zu lenken, hab ich noch die ränder es bildes abgedunkelt ... nein, dass kommt nicht von meinem objektiv :))

wie ich mir vorgenommen habe, hab ich die bilder schon im RAW format aufgenommen und anschliessend im L3 bearbeitet. wie immer interessiert mich eure meinung zu dem bild und zu meinen gedankengängen. womit ich ab diesem post anfangen werde ist die wichtigsten EXIF daten anzuhängen. wenn ich bilder von anderen leuten anschaue interessiert es mich meistens, welche einstellungen dabei verwendet wurden. und deshalb werd ich da mit infos nicht geizen :)

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Camera: Canon EOS 40D
Lens: Canon EFS 15-85mm f/3.5-5.6 USM
Focal Length: 19 mm
Shutter Speed: 1/4 sec
Aperture: 7.1
ISO: 400

Sonntag, 8. August 2010

Eröffnungs Post ...

dann leg ich mal los ... meiner erster blog ... meine erster eintrag. was schreibe ich? auf der seite 'about me...' hab ich ein bisschen die beweggründe und die ziele dieses blogs beschrieben. ein punkt davon war: 'von quantität mehr zu qualität'
was für mich in erster linie heisst, dass ich mir wieder mehr zeit für die einzelnen fotos nehmen möchte und mir bevor ich den auslöser drücke, gezielter gedanken zur komposition machen möchte. inspiriert dazu haben mich in den letzten tagen auch die video posts von martin gommel, der den fotoblog 'kwerfeldein.de' betreibt. ich hab den link in meine liste aufgenommen, falls es jemanden interessiert. aber ich schweife ab ... :)
ich hab mich grade auch einem thema gewidmet über dass ich schon lange nachdenke, dem ich aber noch nie richtig nachgegangen bin ... jpg oder raw? eine frage, die viel diskutiert wird. bisher habe ich ausschliesslich das jpg format verwendet. bei einem besuch in herberstein letztes wochenende ist mir ein motiv untergekommen bei dem ich mir gedacht hab ... das passt perfekt um einen vergleich jpg vs raw anzustellen. hier mal das ausgangsbild:



vom dynamikumfang eine echte herausforderung für die kamera. von der komposition kein renner, aber darum gehts im moment auch nicht. es ist perfekt für den vergleich. viel direkte mittagssonne vorne, das hauptmotiv ... die sau ... halb in der sonne, halb im schatten und das innere des stalls ganz im schatten. ein profi würde wahrscheinlich eine belichtungsreihe machen und das ganze dann im photoshop zu einem hdr bild zusammenbauen. ich wollte schauen was ich da aus einem raw im vergleich zu einem jpg herausholen kann. das ergebniss war sehr überraschend. unten seht ihr die, mit adobe lightroom3, bearbeiteten ausschnitte der mittelpartie.

JPG ausgangs basis


RAW ausgangs basis

also wenn dass kein sichtbarer unterschied ist! so krass hab ich mir das nicht erwartet. ich bin mir jetzt auch ziemlich sicher, dass ich bei meiner kamera auch noch was schlecht bei den postprocessing optionen eingestellt habe. aber davon lässt sich sicher nicht der ganze qualitätsverlust erklären. im raw bild sind quasi keine artefakte zu sehen ... die im jpg ja schon kilometer weit entgegenleuchten. mit photoshop ist vermutlich noch mehr möglich, aber ans raw wirds auch mit photoshop nicht heranreichen können. durch diesen vergleich bin ich für mich jetzt zu der erkenntnis gelangt, dass ich im 'nicht-knips' modus nur noch raw verwenden werde.  damit komplettiert sich auch mein vorsatz 'von quantität mehr zu qualität' und weitet sich auch aufs dateiformat aus.

welche erfahrungen hab ihr mit raw und jpg format gemacht? würd mich interessieren ...